Rückblicke

Martin Kind

Geschäftsführer, KIND Hörgeräte GmbH & Co. KG und Präsident des Fußball-Clubs Hannover 96

"Warum Bundesligavereine Wirtschaftsunternehmen sind"

23.April 2013, VIP-Lounge, Dynamo-Stadion

Das Ziel, den Verein Hannover 96 an die Spitze des Fußballsports zu bringen, galt nicht als realistisch. Doch Kind ging es pragmatisch, wirtschaftlich an, stellte den Verein auf mehrere Füße. Ursprung und tragende Säule ist der Hannoversche Sportverein von 1896 e.V. mit 11.000 Mitgliedern und damit der stärkste Verein Niedersachsens. Der Nachwuchs wird professionell entwickelt in der Hannover 96 GmbH & Co. KGAA. Dort liegt auch die Aufgabe, das sportliche Umfeld zu organisieren. Die Hannover 96 Sales & Service GmbH & Co. KG übernimmt die Dienstleisterfunktion mit Markenführung und –pflege, Ticketing Merchandising und Rechnungswesen. Schließlich kümmert sich eine Hannover 96 Arena GmbH & Co. KG um die Spieltagsorganisation, das Facility-Management, Veranstaltungsmanagement und die Betreuung der AWD-Arena. In allen Teilen des Gesamtunternehmens ist Martin Kind mit in der Verantwortung, als Geschäftsführer von Sales & Service auch ganz allein. Martin Kind hat für seinen Verein die so genannte 50 + 1-Regel eingeführt, nach der ein langjähriger Investor und Hauptaktionär die volle Entscheidungskompetenz erlangt – personell und wirtschaftlich. Er selbst ist seit 14 Jahren mit seinem eigenen Hauptunternehmen Investor des Vereins.

Fotograf: Ralf U. Heinrich

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Martin Kind

Der Unternehmer führt das Familienunternehmen Kind Hörgeräte seit 1970 sehr erfolgreich. Daneben ist er – mit einem Jahr Unterbrechung – von 1997 an Präsident und Geschäftsführer von Hannover 96. Zu diesem Zeitpunkt spielte die Mannschaft Hannover 96 in der Regionalliga und war hoch verschuldet. Bereits zum Ende der Saison 1997/1998 stieg Hannover 96 in die 2. Fußballbundesliga auf, 2002 gelang der Sprung in die 1. Bundesliga. Martin Kind ist maßgeblicher Förderer mehrerer Bildungs- und Kulturvereine bzw. Stiftungen.